Bundesliga-Abwasch, 14. Spieltag

Bayern ist Herbstmeister.

Freiburg verkauft sich in Unterzahl sehr ordentlich, ich möchte meine Beine heute mit keinem Freiburger tauschen. Schade, dass das Spiel nach dem Platzverweis und dem einhergehenden 0:1 praktisch gelaufen war. So gut organisisert Freiburg verteidigte, den Lucky Punch in Unterzahl traute man den Streich-Jungs aber nicht wirklich zu.

 

Leverkusen ist plötzlich zweiter. Das spielerische Niveau ist allerdings nicht plötzlich, sondern allmählich seit dem schlechten Saisonstart, als mancher das Trainerduo Lewandowski/Hyypiä schon wieder platzen sah, gestiegen. Gleichzeitig tragen die Formhochs mehrer Spieler, von Carvajal über Rolfes, Castro und Kießling, die teilweise gerade ihre beste Zeit in Leverkusen erleben, zu den konstant guten Ergebnissen.

Tja, Bremen. Eigentlich immer ganz gefällig, aber permanent mit der Gefahr/Chance, auf die eine oder andere Seite der Ergebnis-Extreme abzukippen. Ein leichter Duft von Ratlosigkeit allenthalben.

 

Dortmund, oh weh! Eigentlich völlig Herr der Lage gegen Düsseldorf. Alleine die Fehlpässe, die Fortuna dem BVB in der Vorwärtsbewegung in die Füße spielte, hätten an besseren Tagen für einen Abschuss gereicht. Dumm nur, dass die meisten dieser Düsseldorfer Ballverluste mit dem ersten Ballkontakt wieder zur Fortuna kamen. Diese fehlende Konzentration und Zielstrebigkeit in Richtung 2:0, gepaart mit der mangelnden Körperspannung und der Glibbrigkeit in den Zweikämpfen der zweiten Halbzeit, waren nicht gerade optimale Voraussetzungen, eine knappe Führung durchzubringen.

Die Düsseldorfer spielen weiter, was sie können, und halten sich in Relation zur Qualität des Kaders mit nunmehr 15 Punkten recht ordentlich., zehren aber natürlich noch vom guten Saisonstart.

 

Stuttgart mit 3 Punkten gegen Augsburg, nicht mehr, nicht weniger. Der VfB mit Rohkost; Augsburg spielt eigentlich gut mit, Arbeit und Bemühen überall, aber ab und an ein Hammer von Koo oder ein reingemurmelter Ball von Mölders reichen einfach nicht. Zumindest, wenn man nicht zu null spielt.

 

Mönchengladbach, man glaubt es kaum, mal wieder ohne Gegentor. Die große Stärke der defensiven Stabilität aus der Vorsaison, die vor allem durch den Weggang von Neustädter arg gelitten hatte, schint langsam wiederzukommen. Und dass, obwohl an offensiver Entlastung eher wenig zustande kam, denn Wolfsburg war dominant, bestimmte weitgehend das Geschehen auf dem Platz, die vielen Ballkontakte vor allem von Diego konnten aber kaum in vielversprechende Abschlusspositionen umgemünzt werden.

 

Hamburg schiebt den Schalker Zustand von Durchhänger gefühlt ein bisschen mehr Richtung Krise. Spannend, ob die Umstellung auf Raute von dauerhafter Natur sein wird, die Ausführung am Dienstag lääst darauf schliessen, dass dieses System nicht so ganz neu war.Schalke bekommt seine offensive Power momentan nicht auf den Platz, und defensiv können Matip und Papadoupoulos ihre Stabilität im Zentrum aus der bisherigen Saison nicht halten.

 

Hannover mit hingerotztem Pflichtsieg gegen Fürth. Nürnberg schlägt einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, denn dort ist Hoffenheim spätestens jetzt angekommen. Die individuelle Qualität des Kaders schlägt, abgesehen vom kurzen Zwischenhoch nach der Verpflichtug von Andreas Müller als Sportdirektor, nicht auf die Ergebnisse durch. Und da kommt die Frage nach der Arbeit des Trainers auf: Sollte bis zur Winterpause kein Aufwärtstrend zu erkennen sein, wird man sich in Hoffenheim Gedanken über die Babbel-Reißleine machen.

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