Bild-Leser zum Frauenfussball

Bild.de macht grade mit der Knallermeldung auf, dass der „Kult-Kicker“ Mario Basler bei Markus Lanz über Frauanfussball „gelästert“ hat. Ausserdem ist er froh, nicht mit weiblichen TV-Reportern zusammenarbeitn zu müssen, weil es ihm schwer falle, sich „mit einer Frau über Fussball zu unterhalten.“

So weit, so langweilig. Eklig, aber gewöhnlich.

Wie bei den meisten Artikeln auf Bild.de ist die Kommentarsektion doch deutlich interessanter. Hat man sich ein wenig Mut angetrunken und ist in den obligatorischen Strahlenschutzanzug geschlüpft, kann man sich davon überzeugen, wie tief die Sonne von Gleichberechtigung und Chauvinismus in einem Land steht, in dem CDU, CSU, und AfD über 45% der Wählerstimmen erhalten.

Unvollständige und gekürzte Blütensammlung:

oh man, die haltung von mario basler dem frauenfussball gegenüber ist hinlänglich bekannt. bild deckt aber mal wieder gnadenlos auf, und konstriert einen skandal. ich hau mich weg…
ach ja, btw, recht hat er. ich schau es mir auch nicht an. nicht schön. es gibt sportarten, die sollten frauen einfach nicht ausüben. dazu gehören so sachen wie: eishockey, boxen und eben fussball.
Wenn die Mädels Fußball spielen wollen – bitte. Wenn sie aus ihren Möglichkeiten das Beste machen und Spaß dabei haben ist das doch prima. Jedoch ist Fußball und Frauenfußball was Grundverschiedenes. Und das ist doch naturgewollt und gut so. Es gibt Sachen, die können wir Männer besser und es gibt Sachen, bei denen wir den Damen hoffnungslos unterlegen sind, bei denen die eindeutig Frauen besser sind. Z.B. Butter im Kühlschrank finden, Hemden bügeln, geduldig auf die Kleinen aufpassen, einkaufen, erzählen, Einfühlungsvermögen, Table Dance.

Wenn die Frauen wenigstens hautenge Trikots ohne BH tragen würden. Weil ein paar Hübsche sind ja dabei. Und Trikot-Tausch nach dem Spiel sollte auch Pflicht werden!

Fussball ist und bleibt ein Männersport, wer will schon 22 Lesben in einem Stadion sehen, die Krampfhaft versuchen Fussball zu spielen, und nein ich hab nichts gegen Lesben, aber Frauenfussball ist für Lesben ein Idealer Ort um gleichgesinnte zu finden😀

Frauenfußball ist genauso schlimm wie Frauenboxen! Genauso schrecklich anzusehen wäre Männer-synchronschwimmen oder Männer Gymnastik so mit ball und schleifen……

Frauen und Bälle – das passt nur zusammen, wenn sie implantiert sind.

Frauenfussball zeigt eines GANZ DEUTLICH!! Frauen verdienen zu Recht weniger wie Männer…und Frauen können nicht alles was ein Mann kann!! Frauenfussball im TV ist UNERTRÄGLICH für jeden Fussball Fan. Das ist eine Verunglimpfung unseres Volkssportes. Das hat nichts mit Macho Gehabe zu tun!! Es kann sich jeder der glaubt ich übertreibe….bei ARD und ZDF Aufzeichnungen anfordern. Fehlt nur noch das die irgendwann mit Pumps und Silikontitten auflaufen….wegen der Quote!

wo er Recht hat er Recht….Frauen gehören an der Herd und der steht im Schlafzimmer.

Ich finde es schön, dass Mädels Fussball spielen. Auch ist es richtig, dass der Behindertensport in Deutschland gefördert wird. Interessant zum Zuschauen ist beides leider nicht.
Warum soll ich den 10-millionst-besten Menschen beim Fussballspielen zusehen? Nur weil sie Frauen sind? Das wäre purer Sexismus!
Ich schau mir ja auch keinen Typ bei der Rythmischen Sportgymnastik an, nur weil er das „für einen Mann“ ganz passabel macht. Fussball zu gucken ist für mich nur auf allerhöchstem Niveau interessant. Das sind alles Männer. Das ist das Gegenteil von Sexismus und die pure Wahrheit.

Ich finde Frauenfußball in Ordnung. Ist doch schön wenn die mit so vielen Bällen spielen
Was aber gar nicht geht sind die Reporterinnen am Spielfeldrad mit ihren dämlichen Fragen.

Wenn ich als Mann zum Zumba, Yoga oder Ausdruckstanz gehen würde, dann würden mich die Frauen doch auch schief anschauen…Es gibt halt Sportarten, welche bei jedem Geschlecht anders ankommen. Musterbeispiel hierfür sind die ganzen Frauenmannschaften, die ich in meiner Fußball“karriere“ bisher gesehen habe. Mitunter waren dort Frauen dabei, die mehr Bartwuchs hatten als mein ganzes Team zusammen. Ebenso wird man beim Ballett wohl kaum einen muskolösen, bärtigen Mann vorfinden. So lange die Geschlechter weiterhin so unterschiedlich auf die Sportarten verteilt sind, so lange wird es auch „Geschlechtersportarten“ geben.

Frauenfussball = Männersynchronschwimmen….irgendwie passt es nicht zusammen.
Und dennoch erwische ich mich immer wieder beim Zuschauen (z.B. Frauen EM). Wahrscheinlich ist es wie ein „Unfall auf der Autobahn“….man soll nicht hinschauen, aber tut es immer wieder beim Vorbeifahren….äh Durchzappen🙂

Richtig so… Ich (weiblich) sehe es genauso. Das ist genauso wie Männer und Ballett oder Dressurreiten. Das passt eben auch nicht. Genauso wie Frauen und boxen oder eben auch Fußball.

zum thema frauenfußball: man schaut sich ja auch kein pferderennen auf eseln an!!

Ja der Mario, ist und bleibt der geilste. Ich finds ja auch immer Klasse wenn sich Weiber bei einem großen Frauen Fußball Turnier, z.B. damals die WM mit ihren Artgenossen Solidarisieren und auch mit gucken, aber einen Kopfball nicht von einem Einwurf unterscheiden können!!! Ha!!!
Mädels ran an die Bügelbretter!!!!

45 Gedanken zu „Bild-Leser zum Frauenfussball

  1. Hannah sagt:

    Dass die Kommentare schwer lesbar sind, ohne Symptome einer Gastroenteritis zu bekommen, ist klar. Ne besondere Perle für mich ist der, der glaubt, dass es beim Ballett keine muskolösen (sic!) Männer gibt…

  2. Lily sagt:

    Und da regen sich alle über die Stellung der Frau im Iran und Afghanistan auf!
    Können wir nicht ein paar Truppen in die BILD-Redaktion entsenden? Schon weil ja auch Bild-Leser ein Recht auf Bildung haben sollten, mir tun die so leid.

  3. Christoph sagt:

    Was aber objektiv sagen muss: Das spielerische Niveau im Frauenfußball ist geringer. Ist ja auch kein Wunder: Im Männerfußball sind die Strukturen größer, alle sind Profis, die nichts anders zu tun haben als Fußball zu spielen, der Konkurrenzkampf ist größer und da mehr Jungs Fußball spielen lassen sich auch mehr Talente finden. Aber auch auf Grund der physischen Gegenbenheiten hat der Männerfußball heute ganz andere spielerische Möglichkeiten. Diese können im Frauenfußball nie erreicht werden und auch eine 70er Jahren Mannschaft unter Franz Beckenbauer wäre den heutigen Männerteams an Physis und Taktik hoffnungslos unterlegen. Wobei mehr Physis für einen Sport nicht automatisch mehr Attraktivität bedeutet. Interessant war diesbezüglich als ich 2004 hintereinander das Frauen- und Männervolleyballfinale bei den Olympischen Spielen gesehen habe. Das Frauenvolleyball war spielerisch viel attraktiver weil echte Ballwechsel zustande kamen, bei den Männern war es Aufschlag –> Annahme –> Übers Netz prügeln –> Punkt –> Langweilig.

    • entejens sagt:

      „Aber auch auf Grund der physischen Gegenbenheiten hat der Männerfußball heute ganz andere spielerische Möglichkeiten. Diese können im Frauenfußball nie erreicht werden …“ richtig, genausowenig käme man ja ernsthaft auf die idee, die frauen in der leichtathletik äquivalent zu betrachten, nur weil diese langsamer laufen, kürzer und nicht so hoch springen oder nicht so weit werfen/stoßen. und was spielzüge der frauen im fußball angeht – die sind nicht weniger gut oder schlecht als die der männer, wohl oft auch deshalb, weil die kraft im vergleich zu diesen fehlt.

  4. JJ Preston sagt:

    Das darf man alles nicht überbewerten. Wir reden hier immerhin von BILD.de-Leserschaft.
    Es ist zwar in wissenschaftlicher Hinsicht faszinierend zu beobachten, welche Grade an sozialer Verkümmerung durch Alkohol, Zigaretten und den dauerhaften Mangel an bestimmten zwischenmenschlichen Aktivitäten eintreten kann, aber das ist ja nicht repräsentativ.
    Wir reden hier immerhin über eine begrenzte Gruppe Menschen, deren größte Annäherung an sexuelle Aktivitäten mit mehr als einer Person sich auf die „BILD-Girls“ im „Erotik“-Bereich von BILD.tv beschränkt und deren Intelligenzquotient folglich auch nicht hoch genug zu sein scheint, um zumindest animierende Filmchen auf frei zugänglichen, trojanerschleudernden Flashvideo-Portalen wie etwa des ehemaligen Unternehmens von Fabian Thylmann via Google zu finden.
    Dass eine solche Klientel einem „Helden“ zujubelt, dessen größte Lebensleistung es ist, ohne gravierende Leberzirrhose 41 Jahre alt geworden zu sein, ergibt sich daher praktisch von selbst. Zumal er mit seinen trainerischen Kurzarbeiterjobs im unterklassigen Fußballbereich und länger anhaltenden Arbeitslosigkeitsphasen ja praktisch einer der Ihrigen ist.

    • Janis sagt:

      Marion Basler war der erste mir bekannte Spieler, der eine Ecke direkt verwandelt hat…
      Außerdem hat er mal kurz vor seiner Einwechslung noch ne Kippe geraucht ^^
      Also n bisschen mehr, als keine Zirrhose zu haben, kann er schon.

      Sonst guter Kommentar😄

      • cricgerm sagt:

        Bekanntlich sind Baslers Fähigkeiten anatomisch streng getrennt. Verbale Äußerungen fallen demnach alle in die Kreisklasse.

    • Schinken sagt:

      Na da haste aber auch nen paar wunderbare Vorurteile vom Stapel gelassen…

  5. D. Diderot sagt:

    Nichts anderes war doch zu erwarten. Bei Bild reflektiere Ansichten zu irgendwas zu erwarten ist schon etwas naiv…

  6. Uli sagt:

    Interessant auch, wie die Kommentatoren nicht nur Frauen bestimmte Sportarten ausreden wollen, sondern dies auch bei Männern tun. Frauen sollten lieber kein Fußball spielen und Männer nicht Ballett tanzen, Himmel hilf! Solche Schwachköpfe wie Mario Basler erweisen also auch den Männern einen Bärendienst, indem sie uns die Rollenbilder der frühen 50er Jahre aufdrängen.

  7. Kat sagt:

    Ich finde es toll, dass Bild so ein soziales Engagement an den Tag legt und diesen armen Menschen eine Plattform bietet, auf der sie sich mit anderen Vertretern ihres Niveaus ungestört austauschen können. Ein Herz für Idioten!

  8. Mario sagt:

    „Eklig, aber gewöhnlich.“

    Was ist daran „eklig“, wenn Mario Basler „froh ist nicht mit weiblichen TV-Reportern zusammenarbeitn zu müssen, weil es ihm schwer falle, sich “mit einer Frau über Fussball zu unterhalten.”“

    Das ist ganz und gar nicht „eklig“. Vielleicht gefaellt ihnen diese Meinung nicht..aber sie deshalb „eklig“ zu nennen. …Nicht , dass sie am Ende noch einer der „Bild“ Kommentarschreiber sind…

    • Marvin sagt:

      „Eklig“ ist es, weil Basler durch die Blume sagt, dass er mit den Sport-Reporterinnen eh nicht über Fussball reden kann, weil diese aufgrund ihres Geschlechtes per se keine Ahnung haben.

      • Frank sagt:

        Du scheinst beim „durch-die-Blume“-schauen hellseherische Fähigkeiten zu nutzen, die mir nicht zugänglich sind… und eklig ist m.E. das falsche Wort, wirkt so überzogen, als sei es aus Betroffenheit geboren.

  9. luise sumer sagt:

    dafür, dass der dfb den ff so pornös subventioniert ist das, was man im fernsehen sieht einfach boooooring!

    ich finde die kommentare lustig, durchaus lesbar und verständlich – aber bild ist ja soooo schliiimmm und bildleser sind ja sooolche ar……er…
    arroganz gepaart mit dummheit ergeben eine explosive mischung, wie der hetze-blog hier beweist.

    • entejens sagt:

      was ist denn bitte eine „pornöse subventionierung“?
      und was ist hier ein „hetze-blog“?
      nein, bild ist nicht „sooo schliiimmm“, bild ist viel schlimmer. sie tun dem ansehen des journalismus keinen gefallen, weil es sehr oft keiner ist. recherche? fehlanzeige, man schreibt lieber ab oder nimmt fotos aus dem web ohne um genehmigung zu fragen (ähm, wie war das mit dem leistungsschutzrecht?) respektierung der persönlichkeitsrechte? fehlanzeige, nur dann, wenn man selber betroffen ist. zugeben, daß meldungen falsch sind? fehlanzeige.

  10. […] Was halten Bild.de-Leser eigentlich von Frauenfußball? Im Blog Vermeintliches findet hat die schlimmsten Blüten der Kommentarspalte unter einem Artikel über Mario Basler […]

  11. […] jemandem danach ist: In diesem Artikel äussert sich der gemeine BILD-Leser zum Frauenfußball. Achtung, kann Übelkeit […]

  12. Uwe D. sagt:

    (Lily sagt: „Und da regen sich alle über die Stellung der Frau im Iran und Afghanistan auf!“)
    Also im Bezug darauf: Da laufen im schlechtesten Fall 22 voll durchgestylte Macker über den Acker und es Fallen so Sätze wie: „Der Mario ist der geilste!“. Man gut das im Schwulsten Sport der Welt, nach einem Tor fallen die Spieler zum „Kuscheln“ übereinander her, nicht bekannt ist wieviele homosexuell sind. Danach würde vermutlich jeder Bildleser zu den „Lesben“ wechseln.
    Und wieso ist der Bildleser so geil auf ein Triko tausch? In Zeiten wo im Sommer an jedem Strand Frauen oben ohne liegen oder für Bild Leser am schlimmsten, mit Bikini rumlaufen, sollte ein Sport-BH doch kein Aufsehen erregen, oder?
    Ausserdem war es nicht eine EM wo eine Spielerin das Trikot lupfte?

    Man waere das eine Schlagzeile: Freuen in Deutschland spielen Fußball mit einer Burka… im Freudentaumel sah man ein Naktes Bein.

  13. Ich interessiere mich nicht für Fußball. Es sei denn, das Thema eines Artikels geht über den reinen Fußball hinaus, so wie hier. Es ist echt traurig, wie rückständig manche Menschen noch sind.

  14. Hein Blöd sagt:

    Der Bild-Leser-Mann, die Krone der Schöpfung

  15. DasNya sagt:

    Bei soviel Dummheit und Ignoranz in den BLÖD-Kommentaren bleibt einem wirklich die Spucke weg.
    Es mag zwar stimmen dass die Damen im Fußball nicht das selbe spielerische Niveau haben wie die Herrenmanschaften, doch wenn man den Frauen zusieht sieht man mMn mehr Kampfgeist sowie den Spaß am Spiel selber (ich persönlich bin kein Fußballfan, nur mal das ein oder andere Länderspiel, bin aber gewissermaßen ein Fan der japanischen Frauenmannschaft).

    Interessant war diesbezüglich als ich 2004 hintereinander das Frauen- und Männervolleyballfinale bei den Olympischen Spielen gesehen habe. Das Frauenvolleyball war spielerisch viel attraktiver weil echte Ballwechsel zustande kamen, bei den Männern war es Aufschlag –> Annahme –> Übers Netz prügeln –> Punkt –> Langweilig.

    Das bringt mich auf einen ganz anderen Punkt: Ich selber bin seit Jahren im Teakwondo aktiv und hab mir nur deswegen auch mal die letzte Olympiade angeschaut (und behaupte einfach mal ne gewisse Ahnung davon zu haben, im Gegensatz zu den ganzen „Sofa-Fußballexperten“).
    Und was muss ich sagen, die Frauen waren um Welten(!) besser als die Männer. Es war schlicht eleganter, schneller und demnach schöner anzusehen. Die Männer hingegen haben imho nur plumpes Kickboxen abgeliefert das ich mich schon fast dafür fremdschämen muss.

    • Frank sagt:

      Ich als Mann kann das unaufgeregt annehmen und i.w. so stehen lassen (die Frau scheint Expertin zu sein, auch wenn „Welten“ überzogen sein dürfte). Und was Volleyball angeht, stimme ich überein. Ich darf dann doch auch sagen dürfen, dass Männerfussball interessanter, schöner anzuschauen ist, ohne dass ich befürchten muss, dass eine Leserin Brechreiz oder Hautausschlag bekommt.

  16. Bitbändiger sagt:

    Wir wollen diese Kommentare bitte nicht überbewerten. BILD hat nun mal die Zielgruppe mit dem IQ von 14 bis 49 fest im Griff.

  17. Thomas sagt:

    Die Kommentare sind sehr harmlos, wenn ich sie mit den mysogynen Ergüssen vergleiche, die ich während der Frauenfussball-WM bei SPON oder zeit.de unter den Artikeln lesen konnte – durchaus in perfekter Rechtschreibung und Grammatik, was es nicht besser machte. Das hat nichts mit BILD-Lesern zu tun, das ist die ganz und gar durchschnittliche Gedankenwelt eines Mannes.

  18. Lobo sagt:

    Kennt noch jemand „Bild Leser beschimpfen „Titanic“? Musste ich gerade spontan dran denken.

    Man sollte das Geschreibsel der Bild Kommentatoren wirklich nicht auf die Goldwaage legen, das ist unterstes Stammtisch – Niveau.

    Ich sehe das eher als Realsatire.

  19. achja sagt:

    schön, wie hier über die Bild Kommentare hergezogen wird, aber einiger der Beispiele lesen sich für mich so, als wären sie nicht ganz ernst gemeint:

    [zitat]Es gibt Sachen, die können wir Männer besser und es gibt Sachen, bei denen wir den Damen hoffnungslos unterlegen sind, bei denen die eindeutig Frauen besser sind. Z.B. Butter im Kühlschrank finden, Hemden bügeln, geduldig auf die Kleinen aufpassen, einkaufen, erzählen, Einfühlungsvermögen, Table Dance.[/zitat]

    liest sich für mich sehr ironisch!

  20. funkyjo sagt:

    Hmm.. Was mich generell wundert ist die Aufmerksamkeit, welche der B Zeitung zuteil wird. Ist es doch Antiaufklärung welche dort fanatisch betrieben wird. Ist es das?! Juckt es mich wirklich, dass die B Leser und viele andere Frauenfussball nicht so toll finden.. Nicht wirklich… Ich meine grundsätzlich geht es hier um den Sport. Und ich persönlich schaue lieber der E Jugend oder der Altherrenmanschaft/Altdamen zu anstatt mir den Spaß von irgendwelchen Geldgeilen Millionären verderben zu lassen. Würde gerne mal die Topstars sehen wenn ihnen zum Sieg ein Spezihumpen überreicht würde!! Schaut in die Welt und relativiert das ganze mal.. Es ist so wurscht!! So long!! Schönes Wochenende

  21. realisator3000 sagt:

    Oh je. Oh je oh je oh je …
    Zwar ist das natürlich genau so schlimm zu erwarten, aber trotzdem schlimm.

  22. Daniel sagt:

    Also mal ganz abgesehen von den zu erwartenden Stammtischparolen der Leserschaft des nicht näher erwähnten Blattes.
    Ist es denn nicht mehr erlaubt zu sagen, dass man mit Frauenfussball nichts anfangen kann? Bin ich jetzt etwa auch ein Frauenfeind, weil ich auch sagen muss, dass die Spiele der Frauen im Gegensatz zu denen der Männer im TV an mir komplett vorbeigehen. So Unrecht hat so mancher von den Hillbillies da oben für mich nicht. Für mich gibt es auch Sportarten, die ich nicht ansehe (Frauenfussball eben z.B.). Was aber eher am spielerischen Niveau liegt. Soll ja nicht gleich heißen, dass Frauen mit der gleichen Förderung und der Masse wie im Männerfussball nicht genauso technisch ausgebildet sein könnten. Sind se aber zur Zeit nicht. Und dass es Sportarten gibt, die ich mir mit Frauen als Sportlerinnen aus Prinzip gar nicht ansehe, ist auch so. Für mich ist es einfach nicht sonderlich ästhetisch anzusehen, wenn 2 Frauen im Ring sich auf die Birne hauen. Da mag von mir aus jemand behaupten, ich würde in alte Rollenmuster zurückfallen, mir völlig honk, weil es nicht so ist.. Wer die Sportarten als Frau ausführen möchte. Schön, darf sie, unterstütze ich (in ihren Wunsch). Aber zu erwarten, dass ich jetzt aus political correctness sage, dass ich mir diese Übertragungen dann auch alle ansehe. Nö.

    • entejens sagt:

      nein, es ist erlaubt, dieses zu sagen. es kommt auf das WIE an (einschließlich andeutungen). ansonsten müßte man auch jeden kritisieren der sagt, er guckt/hört sich keine oper an. oder liest keine tageszeitung. da ich aber die sendung gesehen habe, kenne ich nicht nur den wortlaut von mario basler, sondern auch seine mimik und gestik dabei.

  23. Bob sagt:

    Tut das eigentlich gut, sich über Leute aufzuregen, die eine andere (schlechtere) Meinung als die eigene haben?

  24. Chris sagt:

    Zum Glück leben wir hier in einem freien Land. Das heißt auch, dass man sich Meinungen anhören muss, die einem eben nicht gefallen. So auch die Meinung, dass man mit Frauenfußball nichts anfangen kann (und natürlich vice versa). Ich finde es aber genauso unpassend, wenn man eine andere Meinung als „eklig“ anprangert, nur weil einem diese nicht passt. Das zeugt nicht von Reife.
    Andererseits lasse ich mir auch keine Meinung aufschwatzen, bloß weil ich dadurch political correct bin. Ich kann eben nichts damit anfangen, wenn sich 2 Frauen prügeln, oder sich in einer anderen Weise zum „Kräftemessen“ (wörtlich gesehen, ich rede hier von Sportarten wie Boxen, Gewichtheben, und sonstigen Kraftsport) verabreden. Können sie machen, muss ich aber deswegen nicht gut finden oder feiern. Aber deswegen zu behaupten, ich sei frauenfeindlich? Eine solche Schlussfolgerung ist mir völlig unverständlich. Ich kenne desweiteren auch viele Frauen, die ebenfalls meiner Meinung sind und nichts adagegen haben, das traditionelle Rollenbild zu bedienen (bevor mir jetzt einer quer kommt: alles Akademiker).
    Langsam gehen mir diese ganzen Power-Emanzen echt auf die Nerven.

    • entejens sagt:

      ich glaube nicht, daß es hier um „Power-Emanzen“ geht bzw. diese sich hier geäußert haben. es geht wohl mehr um das „frauen haben eh vom fußball keine ahnung“, das aus baslers äußerungen, die ich gesehen habe, rauskam – und eben nicht nur aus seinen. das bild einer frau, die sich nur um den haushalt und die kinder zu kümmern hat (sofern letztere überhaupt da sind bei derzeit knapp 1,4 kindern pro frau) und nicht um sport oder politik, ist halt so veraltet, daß man den vertretern dieser denkweise doch mal etwas gegenwind verschaffen sollte.

  25. pbiel sagt:

    Hat dies auf SCHLEUDERGANG rebloggt und kommentierte:
    Man kann nur hoffen, dass wenigstens Manches davon ironisch gemeint ist… Wobei: Das zu hoffen ist wahrscheinlich naiv.

  26. „Fussball ist für mich nur auf allerhöchstem Niveau interessant.“ Manni, VfL Bochum.😉

  27. Lutz sagt:

    ich würde ja gerne einmal sehen, wie eine Auswahlmannschaft der Bild-Kommentatoren gegen ein Frauen-Bundesliga-Team spielt … Ob die Bierbäuche auch nur einen Fuß auf den Rasen, geschweige denn einen ball ins Netz bekämen?

  28. Nao sagt:

    Man kann sich natürlich die Mühe ersparen, sich mit der ekligen Brühe, die sich da in den Kommentarspalten in aller Regelmäßigkeit zusammenbraut, auseinander zu setzen, indem man diese Menschen einfach als geistig minderbemittelt abtut und sonst zum Tagesgeschäft über geht. Ich halte das allerdings für viel zu kurz gedacht. Denn solche Gedankenkonstrukte erstrecken sich auch in das reale Leben, nicht nur unter „Vollidioten“, und machen hart arbeitenden Menschen (nicht nur Frauen) das Leben schwer. Vor einer Weile erst musste mein Chef einen mit zugeteilten Mitarbeiter entlassen, weil der gute Mann lieber ein für unsere Firma überlebenswichtiges Projekt in den Sand gesetzt hätte, als einzusehen, dass er mit seinen Aufgaben hoffnungslos überfordert und einer Frau in technischen Dingen unterlegen ist. An den Auswirkungen dieses verletzten Egos knabbern wir jetzt Monate später immer noch.

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